Haben uns die Reformatoren und deren Erben heute noch etwas zu sagen?

Jugendliche

Für Jugendliche

Liebe jüngere Menschen,

schön, dass Ihr Euch auf der Seite der Stiftung Freunde von Heidelberg und Dordrecht umseht.

Kennt Ihr Dordrecht? Das ist Hollands älteste Stadt. Ihr wisst vielleicht, das diese in der Kirchengeschichte der Niederlande (und darüber hinaus) eine wichtige Rolle spielt. Hier fand vom 13. November 1618 bis zum 9. Mai 1619 eine der wichtigsten Zusamenkünfte der Neuzeit statt.  Die von den Generalstaaten einberufene Synode verurteilte die Lehre der Remonstranten (auch Arminianer genannt) welche den Gedanken der allmächtigen Gnade ablehnten. Der Heidelberger Katechismus und die überarbeitete "Confessio Belgica" wurden zur Zusammenfassung des reformierten Glaubens erklärt und prägte die evangelischen Christen für mehrere Jahrhunderte, bis sie in vielen zeitgenössischen Gemeinden in Vergessenheit geriet.
In den Niederlanden kann man jeden Sonntag in den reformierten Kirchen in den Niederlanden Erklärungen aus dem „Heidelberger Katechismus“ hören. Wie ist das in Deutschland? Wenn man Heidelberg besucht und mit den Menschen in den Geschäften oder auf der Straße spricht, wird man feststellen, dass es nur noch wenige Menschen gibt, die wissen, dass es einen Katechismus gibt, der 1563 in dieser Stadt veröffentlicht wurde. 
Kennen Eure Nachbarn die Bibel? Nicht? Habt Ihr ihnen dann schon einmal eine geschenkt? Wir können unsere Nachbarn doch nicht einfach so ohne Bibel ins Verderben laufen lassen? Nun, genau so will unsere Stiftung für das Nachbarland Deutschland „sorgen“, indem sie den Katechismus, der eine Zusammenfassung der Wahrheiten der Bibel beinhaltet, aber auch andere gute Bücher von Verkündigern aus anderen Jahrhunderten, die dem Volk eine klare biblische Botschaft brachten, verfügbar machen. Wir glauben, dass das ein Auftrag von dem Herrn ist.

Vielleicht stellt Ihr Euch als Jugendliche die Frage, was ihr für die Freunde von Heidelberg und Dordrecht tun können. Hier einige Anregungen. 

  1. Gebet - das ist wirklich das Wichtigste. Es gibt junge Leute, die jeden Tag für Evangelisation und Mission beten, bevor sie zu Bett gehen. Dürfen wir Euch darum bitten, für die Arbeit unserer Stiftung zu beten? Der Herr tut große Wunder durch unser Gebet.
  2. finanzielle Unterstützung – vielleicht hast Du etwas Taschengeld gespart, oder dir etwas nebenbei verdient. Gerne kannst Du durch eine Spende der Stiftung helfen. Möglicherweise könnt ihr auch als Familie eine gemeinsame Sparaktion durchführen.
  3. Ihr könnt durch Besuche bei älteren Menschen für das Anliegen der Stiftung werben und Spenden für diese Arbeit erbitten.
  4. Ihr könnt die Ziele der Stiftung in euren Gemeinden präsentieren und um eine Kollektensammlung für deren Projekte bitten. 
  5. Vielleicht hast Du selbst noch andere Vorschläge, um unsere Stiftung zu unterstützen. Dann kannst Du diese gerne an uns weitergeben. Wir würden uns darüber freuen.