Haben uns die Reformatoren und deren Erben heute noch etwas zu sagen?

Geschichte

Es war Marius Timmermans, der seinerzeit einen Vorstand und einen Empfehlungsausschuss aus der Breite der reformierten Konfession zusammengebracht und diese Menschen für seine große Leidenschaft gewinnen konnte: die Übersetzung und Veröffentlichung von fundierter Literatur, um den deutschsprachigen Ländern die Schätze der weitergehenden Reformation (Nadere Reformatie) und des Puritanismus erneut zugänglich zu machen. 
Unser erster Sekretär, Herr Timmermans, hat kürzlich sein Amt niedergelegt. Er wies darauf hin, dass er sich als Ansprechpartner für Deutschland einsetzen möchte und auch innerhalb Deutschlands arbeiten wolle. Er will versuchen, in diesemgroßen Land Kontakte zu schaffen, wo dies notwendig erscheint und auch möglich ist. Im Gegensatz zu den Niederlanden gibt es in Deutschland oftmals wenig Zusammenarbeit zwischen konservativen Christen. Inzwischen hat Marius Timmermans mit einigen dieser die Reformationsgesellschaft Heidelberg ins Leben gerufen.
 
Mittlerweile sind mehr als 13 Jahre vergangen. Wir sind dankbar für die Gelder, die uns Privatpersonen, Kirchenräte und Unternehmen zur Verfügung gestellt haben, so dass mehr als 48 Titel veröffentlicht werden konnten. Besonders dankbar sind wir über den Fortschritt des Bibelkommentars von Matthew Henry (in der gekürzten Fassung), von der nun alle Teile verfügbar sind. Die Stiftung konzentriert sich auch auf andere Länder. Zum Beispiel gibt es seit einigen Jahren eine Verbindung nach Istanbul, wo Werke von Calvin, Luther, J.C. Ryle,  Pfarrer F. Bakker, John Owen, Thomas Watson und Jonathan Edwards auf Türkisch erscheinen sind!
 
In den letzten Jahren hat notwendigerweise eine Verschiebung bei der personellen Zusammensetzung der Stiftung stattgefunden. Die Männer der ersten Stunde machten Platz für neue Kräfte. Mehrere ehemalige Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter tauschten das Vorübergehende gegen das Ewige aus: Herr. F. van Holten, Herr C.A. Otte, unser erster Übersetzer Volker Jordan und der angenehme Dr. Ulrich Bister. Aufgrund einer kürzlichen Umstrukturierung der Aufgaben und Funktionen innerhalb der Stiftung kann die Arbeit inzwischen noch effizienter ausgeführt werden.
 
Der Herr gebe, dass trotz aller Veränderungen die ursprüngliche Berufung immer im Blick bleiben möge. Menschen gehen, aber der Herr bleibt derselbe. Und er fährt fort mit Seinem Werk!