Haben uns die Reformatoren und deren Erben heute noch etwas zu sagen?

Reisen und Urlaub

Kirchenhistorische Reisen
Reisen. Das Ziel dieser thematischen Reisen ist es, unseren niederländischen Unterstützern unsere Arbeit bekannter zu machen und Gemeindemitglieder aus dem deutschsprachigen Raum zu treffen. So sprach man in der Vergangenheit von einer deutschen Mutter- und einer niederländischen Tochterkirche. Von der Reformation an haben mehr als tausend deutsche Pfarrer der niederländischen Kirche als Vorgänger gedient.

Neben anderen Ursachen haben die schrecklichen Weltkriege diese Verbindung nahezu zerstört. Deutschland ist im Grunde genommen zum Gegner der Niederlande  geworden. In der Gründungsphase der Stiftung erreichten diese Briefe, in denen die schlimme oder betrübliche Frage aufgeworfen wurde, ob die Niederländer mit ihrem reformatorischen Ideen die Nazis überhaupt aufsuchen sollten. Ihre Kirchen bleiben nahezu leer und dass sie den Heidelberger Katechismus nicht mehr kennen ist schließlich ihre eigene Schuld. Sie folgen den falschen Führern! Ja, das stimmt wohl, aber wie ist es um uns bestellt? Sind wir etwa besser? 
Die Reisen sind jeweils für Oktober geplant. Dabei begleitet jedes Jahr ein Pfarrer aus einer niederländischen reformierten Kirchen diese. Er bietet Zeiten der Besinnung an und unter der Leitung eines renommierten Organisten werden mehrere Psalmen auf Niederländisch, aber auch auf Deutsch gesungen. Wenn immer möglich, lädt die Stiftung die örtliche Kirche dazu ein, gemeinsam auf Gottes Wort zu hören und zu singen. Und oftmals sind sie erstaunt über die überraschende Aktualität dieser "alten Theologie". Und ... man schätzt unsere Psalmen, besonders diejenigen, die auf Deutsch mit hoher Stimme gesungen werden.  Wenn wir an die alten Beziehungen wieder anknüpfen wollen, dann tragen die jährlichen kirchenhistorischen Reisen dazu bei. In gewisser Hinsicht sind dies evangelistische Reisen! Melden Sie sich hierzu bitte rechtzeitig an.